© Südostbayerischer Brennerverband
Beschreibung

Zulassungsvoraussetzungen

Zur Meisterprüfung kann zugelassen werden, wer eine Abschlussprüfung in dem anerkannten Beruf Brenner/Brennerein und danach eine mind. zweijährige Berufspraxis nachweist, oder eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis nachweist, oder eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist. Die hier geforderte Berufspraxis muss jedoch im Bereich der Brennereiwirtschaft nachgewiesen werden.

Gliederung der Meisterprüfung

Die Meisterprüfung umfasst drei Teile:

1. Brennereitechnologie, Betriebs- und Verfahrenstechnik, Vermarktung

Analysieren unterschiedlicher Verfahrenstechniken im Brennereibetrieb; Durchführen, Steuern und Optimieren der Prozesse im Brennereibetrieb unter Beachtung der Anforderungen an die Produktqualität, des Marktes und der Belange des Umweltschutzes; Herstellen, Kontrollieren und Beurteilen von Rohstoffen, Maischen und Destillaten; Vermarkten von Erzeugnissen; Durchführen der erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung in Zusammenarbeit mit den mit der Arbeitssicherheit befassten Stellen.

2. Betriebs- und Unternehmensführung

Entwicklung von Zielen, Konzepten und Maßnahmen für Produktion und Vermarktung unter Beachtung der Betriebsverhältnisse und der Anforderungen des Marktes; Analysieren und Planen der betrieblichen Abläufe und der Betriebsorganisation nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und unter Beachtung sozialer, ökologischer und rechtlicher Erfordernisse; Entscheiden über Art und Zeitpunkt der Maßnahmen in Produktion und Vermarktung; Kaufmännische Disposition beim Beschaffen von Betriebsmitteln, beim Arbeits-, Material- und Maschineneinsatz sowie beim Absatz der Erzeugnisse; ökonomische Kontrolle der Betriebsteile und des Gesamtbetriebes; Planen, Kalkulieren und Beurteilen von Investitionen; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements sowie des modernen Marketing; Zusammenarbeiten mit Marktpartnern und anderen Betrieben; Nutzen der Möglichkeiten von Information und Beratung.

3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

Auswählen und Anwenden geeigneter Methoden beim Vermitteln der Ausbildungsinhalte; Befähigen der Aus-zubildenden zu selbständigem Handeln; berufliche Qualifizierung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; Einsetzen, Führen und Fördern von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit, Qualifikation und Eignung unter Anwendung von Instrumenten des Personalmanagements.

Vorbereitung auf die Meisterprüfung

Das Angebot zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung besteht im wesentlichen in einer Vertiefung der Inhalte, welche in den fachschulischen Ergänzungsangeboten (Offenburg bzw. Weinsberg) vermittelt wurden. Dabei werden Themen aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Sensorik, Analytik von Weinsberg, Veitshöchheim und Neustadt/Weinstraße abgedeckt und Themen aus den Bereichen Unternehmensführung, Recht, Ökonomik, Betriebsanalyse und -planung voraussichtlich von den Fachschulen in Offenburg und Emmendingen-Hochburg. Die Vorbereitung wird thematisch gegliedert in Blöcken von 2-4 Tagen angeboten. Im Mittelpunkt der ökonomischen Vorbereitung steht die Analyse der Stärken und Schwächen des eigenen Brennereibetriebes. Ideen werden entwickelt, wie Bewährtes ausgebaut werden kann und wie Schwächen ausgeglichen werden können. Ergänzt werden die Vorbereitungsblöcke durch Exkursionen. Das Kennenlernen anderer Betriebe und Unternehmenskonzepte schärft den Blick für den eigenen Betrieb. Die Teilnehmer/innen lernen daher eine Vielzahl von Betrieben und Unternehmen kennen und bekommen Kontakt mit interessanten Unternehmerpersönlichkeiten. Eine Gruppe mit Gleichgesinnten in einer ähnlichen Situation sowie engagierte Lehrer/innen und Experten aus der Praxis bieten die Voraussetzung dafür, dass Erfahrungen ausgetauscht werden und neue Ideen für die Weiterentwicklung des eigenen Betriebes entstehen können. Entscheidend für das Bestehen der Meisterprüfung sind aber fundierte Kenntnisse der Brennereipraxis und die Fähigkeit zu selbständigem und selbstorganisiertem Lernen auch über die Inhalte und Themen der Vorbereitungskurse hinaus.
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Zulassungsvoraussetzungen

Zur Meisterprüfung kann zugelassen werden, wer eine Abschlussprüfung in dem anerkannten Beruf Brenner/Brennerein und danach eine mind. zweijährige Berufspraxis nachweist, oder eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis nachweist, oder eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist. Die hier geforderte Berufspraxis muss jedoch im Bereich der Brennereiwirtschaft nachgewiesen werden.

Gliederung der Meisterprüfung

Die Meisterprüfung umfasst drei Teile:

1. Brennereitechnologie, Betriebs- und Verfahrenstechnik, Vermarktung

Analysieren unterschiedlicher Verfahrenstechniken im Brennereibetrieb; Durchführen, Steuern und Optimieren der Prozesse im Brennereibetrieb unter Beachtung der Anforderungen an die Produktqualität, des Marktes und der Belange des Umweltschutzes; Herstellen, Kontrollieren und Beurteilen von Rohstoffen, Maischen und Destillaten; Vermarkten von Erzeugnissen; Durchführen der erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung in Zusammenarbeit mit den mit der Arbeitssicherheit befassten Stellen.

2. Betriebs- und Unternehmensführung

Entwicklung von Zielen, Konzepten und Maßnahmen für Produktion und Vermarktung unter Beachtung der Betriebsverhältnisse und der Anforderungen des Marktes; Analysieren und Planen der betrieblichen Abläufe und der Betriebsorganisation nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und unter Beachtung sozialer, ökologischer und rechtlicher Erfordernisse; Entscheiden über Art und Zeitpunkt der Maßnahmen in Produktion und Vermarktung; Kaufmännische Disposition beim Beschaffen von Betriebsmitteln, beim Arbeits-, Material- und Maschineneinsatz sowie beim Absatz der Erzeugnisse; ökonomische Kontrolle der Betriebsteile und des Gesamtbetriebes; Planen, Kalkulieren und Beurteilen von Investitionen; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements sowie des modernen Marketing; Zusammenarbeiten mit Marktpartnern und anderen Betrieben; Nutzen der Möglichkeiten von Information und Beratung.

3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

Auswählen und Anwenden geeigneter Methoden beim Vermitteln der Ausbildungsinhalte; Befähigen der Aus-zubildenden zu selbständigem Handeln; berufliche Qualifizierung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; Einsetzen, Führen und Fördern von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit, Qualifikation und Eignung unter Anwendung von Instrumenten des Personalmanagements.

Vorbereitung auf die Meisterprüfung

Das Angebot zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung besteht im wesentlichen in einer Vertiefung der Inhalte, welche in den fachschulischen Ergänzungsangeboten (Offenburg bzw. Weinsberg) vermittelt wurden. Dabei werden Themen aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Sensorik, Analytik von Weinsberg, Veitshöchheim und Neustadt/Weinstraße abgedeckt und Themen aus den Bereichen Unternehmensführung, Recht, Ökonomik, Betriebsanalyse und -planung voraussichtlich von den Fachschulen in Offenburg und Emmendingen-Hochburg. Die Vorbereitung wird thematisch gegliedert in Blöcken von 2-4 Tagen angeboten. Im Mittelpunkt der ökonomischen Vorbereitung steht die Analyse der Stärken und Schwächen des eigenen Brennereibetriebes. Ideen werden entwickelt, wie Bewährtes ausgebaut werden kann und wie Schwächen ausgeglichen werden können. Ergänzt werden die Vorbereitungsblöcke durch Exkursionen. Das Kennenlernen anderer Betriebe und Unternehmenskonzepte schärft den Blick für den eigenen Betrieb. Die Teilnehmer/innen lernen daher eine Vielzahl von Betrieben und Unternehmen kennen und bekommen Kontakt mit interessanten Unternehmerpersönlichkeiten. Eine Gruppe mit Gleichgesinnten in einer ähnlichen Situation sowie engagierte Lehrer/innen und Experten aus der Praxis bieten die Voraussetzung dafür, dass Erfahrungen ausgetauscht werden und neue Ideen für die Weiterentwicklung des eigenen Betriebes entstehen können. Entscheidend für das Bestehen der Meisterprüfung sind aber fundierte Kenntnisse der Brennereipraxis und die Fähigkeit zu selbständigem und selbstorganisiertem Lernen auch über die Inhalte und Themen der Vorbereitungskurse hinaus.