© Südostbayerischer Brennerverband
Das Brennen
Erlesener geschmack aus Tradition Das Brennen ist ein Handwerk mit viel Tradition, das die altbayerischen Obstbrenner heute noch nach denselben Verfahren wie vor rund 100 Jahren durchführen. Neben modernen Anlagen, die die Arbeit erleichtern und Fehlerquellen minimieren, kommen mancherorts noch immer die traditionelle Brennblase und alte Gerätschaften zum Einsatz. Viele Brenner sind überzeugt, dass der typische Geschmack mancher Brände nur mit diesem ursprünglichen Werkzeug zu erreichen ist. Der Alkohol im Brand dient als Träger für die Geschmacks- und Aromastoffe. Die meisten altbayerischen Obstbrände weisen einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 bis 45 Vol.-% Alkohol auf. Der Alkoholgehalt bleibt jedem Brenner selbst überlassen. Derzeit noch gültige Rechte: Das klassische 300 Liter-Brennrecht - darf nur von Landwirten und nur mit eigenem Obstanbau ausgeübt werden - berechtigt zum Brennen von jährlich 300 Liter reinen Alkohol - sind nicht vermehrbar - gehört zum Hof und wird von Generation zu Generation weitervererbt - es wird eine Mindestgröße von 4 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche oder   1,5 ha Intensivobstbau vorausgesetzt Das Stoffbesitzer-Brennrecht - kann von jedem Obstgartenbesitzer in Anspruch genommen werden - berechtigt zum Brennen von jährlich 50 Liter reinen Alkohol - Stoffbesitzerbrennen gibt es aber nur in bestimmten, seit alters festgelegten Bezirken.   Diese kann man beim Zoll erfragen - wird auf einer fremden Brennerei ausgeführt - es dürfen nur selbstgewonnene Früchte gebrannt werden, d.h. aus Eigentum oder Pacht, auch     das Sammeln von wildwachsenden Beeren (z.B. Brombeeren, Heidelbeeren oder Schlehen) gilt     als selbstgewonnen, dagegen nicht aufgelesenes Obst unter fremden Bäumen oder geschenktes   oder auch ersteigertes Obst. - In einem gemeinsamen Haushalt darf nur eine Person, in der Regel der Haushaltsvorstand als   Stoffbesitzer auftreten. Ist eine Person im Haushalt Brennereibesitzer ist es einer weiteren Person   nicht möglich als Stoffbesitzer aufzutreten
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Das Brennen
Erlesener geschmack aus Tradition Das Brennen ist ein Handwerk mit viel Tradition, das die altbayerischen Obstbrenner heute noch nach denselben Verfahren wie vor rund 100 Jahren durchführen. Neben modernen Anlagen, die die Arbeit erleichtern und Fehlerquellen minimieren, kommen mancherorts noch immer die traditionelle Brennblase und alte Gerätschaften zum Einsatz. Viele Brenner sind überzeugt, dass der typische Geschmack mancher Brände nur mit diesem ursprünglichen Werkzeug zu erreichen ist. Der Alkohol im Brand dient als Träger für die Geschmacks- und Aromastoffe. Die meisten altbayerischen Obstbrände weisen einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 bis 45 Vol.-% Alkohol auf. Der Alkoholgehalt bleibt jedem Brenner selbst überlassen. Derzeit noch gültige Rechte: Das klassische 300 Liter-Brennrecht - darf nur von Landwirten und nur mit eigenem Obstanbau ausgeübt werden - berechtigt zum Brennen von jährlich 300 Liter reinen Alkohol - sind nicht vermehrbar - gehört zum Hof und wird von Generation zu Generation weitervererbt - es wird eine Mindestgröße von 4 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche oder   1,5 ha Intensivobstbau vorausgesetzt Das Stoffbesitzer-Brennrecht - kann von jedem Obstgartenbesitzer in Anspruch genommen werden - berechtigt zum Brennen von jährlich 50 Liter reinen Alkohol - Stoffbesitzerbrennen gibt es aber nur in bestimmten, seit alters festgelegten Bezirken.   Diese kann man beim Zoll erfragen - wird auf einer fremden Brennerei ausgeführt - es dürfen nur selbstgewonnene Früchte gebrannt werden, d.h. aus Eigentum oder Pacht, auch     das Sammeln von wildwachsenden Beeren (z.B. Brombeeren, Heidelbeeren oder Schlehen) gilt     als selbstgewonnen, dagegen nicht aufgelesenes Obst unter fremden Bäumen oder geschenktes   oder auch ersteigertes Obst. - In einem gemeinsamen Haushalt darf nur eine Person, in der Regel der Haushaltsvorstand als   Stoffbesitzer auftreten. Ist eine Person im Haushalt Brennereibesitzer ist es einer weiteren Person   nicht möglich als Stoffbesitzer aufzutreten
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