© Südostbayerischer Brennerverband
Prüfung

Die einzelnen Prüfungen

Teil 1 wird geprüft durch

1. ein Arbeitsprojekt, das sich auf die laufende Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Brennereibetriebes bezieht. Der Prüfungsteilnehmer soll nachweisen, dass er ausgehend von konkreten betrieblichen Situationen Zusammenhänge der Bereiche Rohstoffauswahl, -verarbeitung, Brennereitechnologie, Vermarktung und Marketing in einem komplexen Sinne erfassen, analysieren und entsprechende umsetzbare Lösungsvorschläge erstellen kann. Die Bearbeitungszeit beträgt bis zu 12 Monate. Das Arbeitsprojekt wird ergänzt durch eine mündliche Prüfung von bis zu 45 Minuten. 2. eine Beschreibung und Beurteilung von Brennereierzeugnissen auf der Basis einer sensorischen Bewertung; dabei sind eventuell vorhandene Mängel und Fehler festzustellen, mögliche Ursachen dafür zu nennen und geeignete Maßnahmen zu deren Beseitigung vorzuschlagen. Dazu kommt eine kundengerechte Präsentation von Brennereierzeugnissen. Dauer dieser Prüfung: 75 Minuten zzgl. 20 Minuten Vorbereitung.

Teil 2 wird geprüft durch

1. eine Meisterarbeit, deren Gegenstand eine komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabe in einem landwirtschaftlichen Brennereibetrieb sein soll, die für die weitere Entwicklung des Gesamtbetriebes oder eines wesentlichen Bereichs des Betriebes in betriebswirtschaftlichem Sinne von Bedeutung ist. Für die Anfertigung steht ein Zeitraum von bis zu drei Monaten zur Verfügung. Die Meisterarbeit wird ergänzt durch eine mündliche Prüfung von bis zu 45 Minuten. 2. eine Betriebsbeurteilung, bei der der Prüfungsteilnehmer einen fremden Betrieb in seiner Gesamtheit erfassen, analysieren und beurteilen sowie Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen soll. Die Ergebnisse sind schriftlich niederzulegen und in einem Prüfungsgespräch zu erläutern. Für Vorbereitung, Betriebsrundgang und Ausarbeitung stehen bis zu 4 Stunden zur Verfügung; das Prüfungsgespräch selbst dauert 45 Minuten.

Der Teil 3 (sogenannte Ausbildereignungsprüfung)

wird im Rahmen der Brennmeisterprüfung nicht geprüft, sondern im Zusammenhang mit anderen landwirtschaftlichen Meisterprüfungen angeboten. Die Prüfungsteilnehmer können die Ausbildereignungsprüfung auch bei einer IHK oder Handwerkskammer ablegen.
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Die einzelnen Prüfungen

Teil 1 wird geprüft durch

1. ein Arbeitsprojekt, das sich auf die laufende Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Brennereibetriebes bezieht. Der Prüfungsteilnehmer soll nachweisen, dass er ausgehend von konkreten betrieblichen Situationen Zusammenhänge der Bereiche Rohstoffauswahl, -verarbeitung, Brennereitechnologie, Vermarktung und Marketing in einem komplexen Sinne erfassen, analysieren und entsprechende umsetzbare Lösungsvorschläge erstellen kann. Die Bearbeitungszeit beträgt bis zu 12 Monate. Das Arbeitsprojekt wird ergänzt durch eine mündliche Prüfung von bis zu 45 Minuten. 2. eine Beschreibung und Beurteilung von Brennereierzeugnissen auf der Basis einer sensorischen Bewertung; dabei sind eventuell vorhandene Mängel und Fehler festzustellen, mögliche Ursachen dafür zu nennen und geeignete Maßnahmen zu deren Beseitigung vorzuschlagen. Dazu kommt eine kundengerechte Präsentation von Brennereierzeugnissen. Dauer dieser Prüfung: 75 Minuten zzgl. 20 Minuten Vorbereitung.

Teil 2 wird geprüft durch

1. eine Meisterarbeit, deren Gegenstand eine komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabe in einem landwirtschaftlichen Brennereibetrieb sein soll, die für die weitere Entwicklung des Gesamtbetriebes oder eines wesentlichen Bereichs des Betriebes in betriebswirtschaftlichem Sinne von Bedeutung ist. Für die Anfertigung steht ein Zeitraum von bis zu drei Monaten zur Verfügung. Die Meisterarbeit wird ergänzt durch eine mündliche Prüfung von bis zu 45 Minuten. 2. eine Betriebsbeurteilung, bei der der Prüfungsteilnehmer einen fremden Betrieb in seiner Gesamtheit erfassen, analysieren und beurteilen sowie Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen soll. Die Ergebnisse sind schriftlich niederzulegen und in einem Prüfungsgespräch zu erläutern. Für Vorbereitung, Betriebsrundgang und Ausarbeitung stehen bis zu 4 Stunden zur Verfügung; das Prüfungsgespräch selbst dauert 45 Minuten.

Der Teil 3 (sogenannte Ausbildereignungsprüfung)

wird im Rahmen der Brennmeisterprüfung nicht geprüft, sondern im Zusammenhang mit anderen landwirtschaftlichen Meisterprüfungen angeboten. Die Prüfungsteilnehmer können die Ausbildereignungsprüfung auch bei einer IHK oder Handwerkskammer ablegen.