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Richtlinien Zugelassen zur Bayerischen Prämierung sind Mitglieder der drei Bayerischen Brennerverbände aus Franken, Lindau und Südostbayern Es ist jedem Brenner freigestellt, Erzeugnisse aus weiteren Ausgangsstoffen herzustellen und zu vermarkten. Für die Bayerische Prämierung sind jedoch nur die in der Produktliste aufgeführten Brände und Geiste zugelassen. Einen Schwerpunkt bilden dabei in erster Linie die in der Region heimischen Früchte. Andere Spirituosen sowie aromatisierte und gezuckerte Erzeugnisse sind von der Bayerischen Prämierung ausgeschlossen. Für Schäden am Laborgerät durch nicht zugelassene Produkte ist der Brenner Schadenersatzpflichtig. Folgender Werte werden an der LWG Veitshöchheim analysiert: 1. Alkoholgehalt Maximale gesetzliche Abweichung ±0,3 % vol. Bei Abweichung von 0,3 bis 1,0 % vol. Abweichung muss das Etikett angepasst werden. Das Produkt selbst darf nicht verändert werden. Bei Abweichung > 1,0 % vol. wird das Produkt von der sensorischen Prüfung ausgeschlossen 2. Zuckerung führt zum Ausschluss von der bayerischen Prämierung 3. Methanolgehalt Dieser Höchstgehalt an Methanol ist lebensmittelrechtlich zulässig: bei Quitten bis 1.350 mg/100 ml reinem Alkohol bei Pfirsich und Aprikosen bis 1.200 mg/100 ml reinem Alkohol bei Äpfel, Birnen, Pflaumen und Zwetschgen bis 1.200 mg/100 ml reinem Alkohol bei Williams-Christ-Birnen bis 1.350 mg/100 ml reinem Alkohol bei allen anderen Obstbränden bis 1.000 mg/100 ml reinem Alkohol bei Geisten bis 100 mg/100 ml reinem Alkohol Überschreitung führt zum Ausschluss von der sensorischen Prüfung 4. Ethylcarbamat bei Steinobstbränden Der Gehalt darf lebensmittelrechtlich 1,0 mg/Liter nicht übersteigen Überschreitung führt zum Ausschluss von der sensorischen Prüfung
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