VOLKSBEGEHREN Artenschutz „Rettet die Bienen“

Wir alle sind betroffen von dem Volksbegehren Artenschutz.  Wir haben uns bemüht an den runden Tisch zu kommen und unsere Bedenken, aber auch Wünsche, mit einzubringen.

Wie wir vermuteten, gäbe es keinen so großen Tisch um alle Verbände hier ran zubekommen. In einem Sondierungsgespräch wurde von den drei Bayerischen Brennerverbänden die Problematik der Forderung, Streuobstwiesen als Biotope auszuweisen dargestellt. Die Brenner, welche ihre Streuobstwiesen sanft und bienenfreundlich bewirtschaften, müssen unbedingt uneingeschränkt handlungsfähig bleiben. Es besteht die Befürchtung, dass viele Bestände vor Inkrafttreten dieses Gesetzes durch Rodung verloren gehen und somit ein massiver Eingriff ins Eigentumsrecht umgangen wird. Eine massive Veränderung unserer Kulturlandschaft wäre die Folge und somit ein unwiederbringlicher Verlust für die Erhaltung der Artenvielfalt.

Die Staatsregierung hat sich nun entschieden den Gesetzesentwurf des Volksbegehren komplett zu übernehmen. Gleichzeitig wird es ein zweites Gesetz geben, das die festgeschriebenen Punkte flexibilisieren und näher bestimmen soll.

Bisher ist festgeschrieben, dass Streuobstwiesen ab 2500 m² zu Biotopen werden. Welche Schutzbestimmungen und Auflagen es in diesem Biotop geben wird, steht noch nicht fest. Wir sind bemüht gehört zu werden um unsere Wünsche und Anregungen einzubringen.

Wir bleiben am Ball und hoffe so dieses Thema positiv beeinflussen zu können.

Unser Positionspapier Streuobstwiese

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