Einstufung von Alkohol
Es klang nach einem Schildbürgerstreich: Die drohende Einstufung von Ethanol als CMR-Stoff, also als krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend. Diese Einstufung ist nun anscheinend vom Tisch.
Erfreulicherweise hat der Biozide-Ausschuss der Europäischen Chemikalienagentur ECHA keine Einwände gegen die Weiterverwendung von ethanolhaltige Hände- und Flächendesinfektionsmittel (Biozide). Das gab er Ende Februar bekannt.
Artikel aus der Zeitschrift Kleinbrennerei –> zum Artikel HIER WEITERLESEN (Externer Link)
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Irschenberg. Einen Vorstandswechsel gab es beim mehr als 600 Mitglieder zählenden Südostbayerischen Verband der Obst- und Kleinbrenner: Wolfgang Hillreiner aus Adelshofen im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde in der Jahreshauptversammlung im Trachtenheim in Irschenberg einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Kajetan Schnitzer ab, der den Verband die letzten vier Jahre geleitet hatte. Aus beruflichen und privaten Gründen, so erklärte Schnitzer, sei es ihm nicht mehr möglich, die zeitraubende Aufgabe des Verbandsvorsitzes optimal zu erfüllen.2. Vorsitzender wurde Simon Eder aus Irschenberg, der den frei gewordenen Stellvertreterposten Hillreiners einnimmt. Damit führt Eder eine lange Familientradition fort, denn schon sein Vater und sein Großvater hatten in früheren Jahren den Verband geführt. Ebenso einstimmig wie Hillreiner und Eder gewählt wurden, bestätigten die Mitglieder auch Christian Stocker aus Großkarolinenfeld im Landkreis Rosenheim als Kassier.
Unsere dreitägige Lehrfahrt findet vom 4. Juni bis 7. Juni 2026 statt und führt uns nach Hamburg
Anmeldeschluss ist am 28. April 2026
„Erneut nehmen wir Abschied von einem viel geschätzten Brenner und Freund.

Er war ein Mensch, der es verstand, Wissen und Freude miteinander zu verbinden. Mit einem offenen Ohr, einem herzlichen Lachen und einer Begeisterung für sein Handwerk hat er unsere Gemeinschaft geprägt.
Besonders bei den Brennerstammtischen war er in seinem Element – gesellig, zugewandt und immer bereit, sein Können weiterzugeben. Er zeigte Kniffe oder erzählte kleine Geschichten aus der Praxis.
Diese Abende waren mehr als nur lehrreich – sie waren Begegnungen voller Wärme und Zusammenhalt. Sein Platz in unserer Runde bleibt leer, doch die Erinnerungen an seine Worte, seine Art und sein Lachen werden uns weiter begleiten.“
Seit einigen Jahren ist das Zoll-Portal die zentrale Plattform für die Kommunikation zwischen der Zollverwaltung und den Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern.
Die Nutzung des Zoll-Portals wird ab 1. Januar 2027 für eine Vielzahl von Formularen verpflichtend.
Die Klein- und Obstbrennerei ist ein handwerkliches Verfahren, das traditionelles Wissen zur Destillation von Obstbränden mit der nachhaltigen Bewirtschaftung von Streuobstwiesen verbindet.
unsere ordentliche Mitgliederversammlung findet statt am Samstag, den 1. Februar 2025.
Wir beginnen um 13 Uhr im
Trachtenheim Irschenberg
Am Sportplatz 3
83737 Irschenberg
Tagesordnung
Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung müssen bis eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden, damit der Vorstand sie noch auf die Tagesordnung setzen kann.
Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten.
Die Bayern Brand Prämierung ist abgeschlossen. Am 19. Juni erhalten die erfolgreichen Teilnehmer Ihre Urkunden und Medaillen an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, wo wir zu Gast sein dürfen. Als Mitglied der Genbank Obst widmen sich diese neben landwirtschaftlich-hauswirtschaftlichen und umweltwissenschaftlichen Themen verstärkt auch dem Obstbau und der Brennerei.
Weitere Infos erfahren Sie HIER
Bericht und Fotos von Klaus Oberkandler

Ein zentrales Thema in der Jahresversammlung des Südostbayerischen Verbandes der Obst- und Kleinbrenner im Trachtenheim in Irschenberg war der „Bayerische Streuobstpakt“. Ehrgeiziges Ziel von Staatsregierung, Landwirtschaftsministerium und den beteiligten Verbänden und Organisationen ist es, bis 2035 im Freistaat eine Million neue Hochstamm-Obstbäume zu pflanzen. Dafür sowie für die Pflege und den Erhalt der rund 5,5 Millionen Bäume auf Streuobstwiesen im Freistaat sollen bis dahin rund 670 Millionen Euro staatliche Fördermittel eingesetzt werden. Etwa die Hälfte des Obstes, das von diesen Bäumen geerntet wird, könnten die Bayerischen Obstbrenner zu edlen Destillaten verarbeiten, so die Hoffnung von Martin Degenbeck von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Er informierte die Brenner über wesentliche Aspekte des Streuobstpaktes, der auch den Brennern Zugriff auf noch mehr heimische Rohstoffe verheißt.
Im Rahmen von Steueraufsichtsmaßnahmen wurde festgestellt, dass beim Abfindungsbrennen in großen Mengen Würze mit einem Stammwürzegehalt von über 20° Plato eingesetzt wird.
Gärversuche mit diesem Material führten unter Berücksichtigung einer steuerfreien Überausbeute von 40 % zu einem Ausbeutesatz von 7,5 l A. je 100 l Rohstoff. Bisher existiert für Würze ein einheitlicher Ausbeutesatz, welcher in Anlehnung an den Ausbeutesatz für Bier mit über 13°Plato festgesetzt worden ist, von 5,0 l A. je 100 l Maische.
Die Generaldirektion hat das Merkblatt für Abfindungsbrenner und Stoffbesitzer, Formular, 1222, überarbeitet. Dies wird voraussichtlich zum 03.03.2022 auch auf zoll.de veröffentlicht.
HIER das Merkblatt 1222 Version 2022 zum Downloaden
weitere Informationen zu Brennrecht, Stoffbesitzer und Co. finden Sie HIER