Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde – Brennerstammtische sind gedacht für alle erfahrenen Brenner, Neueinsteiger und diejenigen, die sich für regionale Obstbrände und deren Herstellung interessieren.
An folgenden Terminen wird sich wieder zusammengesetzt:
Wir laden ein zum Brennerstammtisch am Donnerstag, den 23. Juli 2026, 19.00 Uhr im
Gasthof zur Post Kammer
Pallinger Straße 1
83278 Traunstein
Ihr habt ein bestimmtes Thema das am Brennerstammtisch besprochen werden soll, dann schickt uns eine Nachricht an info@obstbraende-bayern.de
Was sind die Besonderheiten bei der Verarbeitung von Getreide?
Wie muss ich bei der Maischebereitung vorgehen?
Was muss man bei der Destillation von Getreide beachten?
Was versteht man und Fassmanagement?
Wie wird Kornbrand zu Whisky?
Dies uns noch mehr wird Herr Hillreiner erklären und auch zeigen.
Im Praxisteil wird eine Destillation von Getreidemaische durchgeführt.
165,- €/Person bzw. 115,- €/Verbandsmitglied
Anzahl freie Plätze: 20 ABGESAGT
Der Kurs findet statt am Samstag, den 13. Juni 2026, 9 bis 16 Uhr
Hausbrennerei Penninger – Saßbach 2 – 94065 Waldkirchen
165,- €/Person bzw. 115,- €/Verbandsmitglied
Anzahl freie Plätze: 12 (Stand 8.04.2026)
Der Kurs findet voraussichtlich statt am Samstag, den 18. April 2026 von 9 bis 17 Uhr mit Ulrich Jakob Zeni.
Wie erkenne ich Fehlaromen und wo kommen Sie her? Wie beschreibe ich einen Brand? Welche Düfte neben fruchtig, harmonisch und reintönig kann man noch herausstellen? Das alles wird der Referent anhand von Proben aufzeigen. Eigene Proben können mitgebracht werden.
Es handelt sich hier um ein Einsteigerseminar.
Beim Graz’n – Geiging 15 – 83101 Rohrdorf
165,- €/Person
115,- €/Verbandsmitglied
Anmeldung unter info@obstbraende-bayern.de
QUELLE: Beitrag aus der Fachzeitschrift Kleinbrennerei vom 5. März 2026 — > zum Artikel
Es klang nach einem Schildbürgerstreich: Die drohende Einstufung von Ethanol als CMR-Stoff, also als krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend. Diese Einstufung ist nun anscheinend vom Tisch.
Erfreulicherweise hat der Biozide-Ausschuss der Europäischen Chemikalienagentur ECHA keine Einwände gegen die Weiterverwendung von ethanolhaltige Hände- und Flächendesinfektionsmittel (Biozide). Das gab er Ende Februar bekannt.
Das Thema hatte seit mehreren Jahren hohe Wellen in der Alkoholwirtschaft und bei den Verbänden der Hersteller von alkoholhaltigen Getränken (Brauerbund, Deutscher Weinbauverband, Spirituosenverband BSI) geschlagen. Denn: Es gibt keinen adäquaten Ersatz für Ethanol – weder in der Herstellung von Desinfektionsmitteln noch als Grundstoff in der chemischen Industrie.
Das Biozidprodukte-Komitee (BPC) der ECHA ist nach einigem Hin und Her nun doch zu dem Schluss gekommen, dass Ethanol für den Einsatz in Hand- und allgemeinen Desinfektionsmitteln zugelassen werden kann. Der Ausschuss nahm keine Position dazu ein, ob Ethanol als krebserregende oder reprotoxische Substanz gelten sollte. Diese Einstufung drohte immer wieder in den letzten Jahren aufgrund einer Stellungnahme der griechischen Sachverständigen, die von der Kanzerogenität von Ethanol beim übermäßigen Konsum von alkoholischen Getränken auf die Kanzerogenität des Ethanols auch beim Einreiben auf die Hand oder bei der inhalativen Aufnahme (Alkoholdämpfe, die beim Abfüllen von hochprozentigem Ethanol in Tanks und Fässer entstehen) geschlossen haben, ohne für diese Verwendungsbereiche wissenschaftliche Studien vorweisen zu können. In der COVID-19-Pandemie hat sich die Nützlichkeit von ethanolhaltigen Biozidprodukte gezeigt.
Nach dieser Pressemitteilung wird Ethanol als Wirkstoff in folgenden Produkttypen unterstützt:
(Produkt-Typ 3 betrifft Desinfektionsmittel für Tiere, hier laufen noch Untersuchungen.)
Das Komitee kam zu dem Schluss, dass die sichere Nutzung aller Anwendungsbereiche dieser Produkttypen nachgewiesen wurde. Das BPC konnte keine Stellungnahme zu den krebserregenden oder fortpflanzungstoxischen Eigenschaften von Ethanol abgeben, sodass keine neue Gefahrenklassifikation vorgeschlagen wurde.
Folgende Schritte sind wahrscheinlich jetzt zu erwarten:
Die Chancen für eine Genehmigung durch die EU-Kommission sind jedenfalls jetzt deutlich gestiegen.
Durch die Registrierung beim Bürger- und Geschäftskundenportal des Zolls und einem ELSTER-Zertifikat besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit der Online-Abfindungsanmeldung.
Ab dem 1.1.2027 können diese nur noch Online eingereicht werden .
Deshalb wollen wir unsere Brenner bei dem Weg zur Online Abfindungsanmeldung unterstützen.
ACHTUNG STOFFBESITZER! Brennanmeldungen sind Steuererklärungen. Brennanmeldungen für Stoffbesitzer dürfen derzeit nur durch den Stoffbesitzer selbst online eingereicht werden. Dieser benötigt dazu einen eigenen Zugang beim Zoll und ein eigenes Elsterzertifikat.
Derzeit wird eine App entwickelt, die diese Anmeldung unterstützen soll.
Wir bieten euch die Möglichkeit, bei einer Online-Veranstaltung, das Bürger und Geschäftskundenportal freizuschalten und das Elster Zertifikat zu beantragen. Wir werden zusammen die verschiedenen Online-Anmeldeformulare besprechen und auch ausfüllen um hier Fehlerquellen entgegenzuwirken.
TERMIN: Montag, 11. Mai 2026 um 10 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)
Das Seminar findet voraussichtlich statt am Samstag, den 16. Mai 2026 von 9 bis 17 Uhr.
Referent: Markus Eder
Der Schwerpunkt des eintägigen Seminars ist, den Teilnehmern wichtiges Fachwissen zur Holzfassreifung von Obstbränden, Getreidebränden und Spirituosen zu vermitteln. Die theoretischen Inhalte des Seminars werden in praktischen Einheiten nochmals veranschaulicht und detailliert erläutert.
Brennerei Hartmannsegger – Reutbergstraße 4 – 83679 Sachsenkam
165,- €/Person bzw. 115,- €/Verbandsmitglied
Anzahl freie Plätz: 20 (Stand 16.2.2026)
Das Seminar findet statt am Samstag, den 28. März 2026, 9 – 17 Uhr mit Ulrich Jakob Zeni
Liköre – ein mögliches Zusatzprodukt in der Brennerei – in kurzer Zeit ohne größeren Aufwand aus eigener Rohware herzustellen und dabei auch die gesetzlichen Grundlagen nicht aus den Augen zu verlieren ist Ziel dieses Seminars.
Brennerei Hartmannsegger
Reutbergstraße 4
83679 Sachsenkam
165,- €/Person bzw. 115,- €/Verbandsmitglied
Anzahl freie Plätz: 20 (Stand 16.2.2026)
Das Seminar findet statt am Samstag, den 4. Juli 2026, 9 – 17 Uhr mit Barbara Königsberger
Hydrolate, früher auch Pflanzenwässer, Blütenwässer oder Aromatische Wässer genannt, sind Nebenprodukte der Wasserdampfdestillation von Pflanzen oder deren Teilen.
Die Teilnehmer erhalten einen ersten Einblick in den Destillationsprozess, erfahren, welche Pflanzen sich besonders gut eignen und lernen, wie sie Hydrolate für die Hautpflege, Aromatherapie oder für Kosmetikprodukte nutzen können.
Das Seminar vermittelt außerdem wertvolle Tipps zur Lagerung und Anwendung.
Brennerei Hartmannsegger
Reutbergstraße 4
83679 Sachsenkam
165,- €/Person bzw. 115,- €/Verbandsmitglied
Der Kurs findet voraussichtlich am Samstag, den 12. September 2026 von 9 – 16 Uhr
Referenten: Andrea Westenthanner und Peter Westner
Von der Auswahl der Früchte über die Hefe und Maischebehandlung bis hin zum richtigen Brennzeitpunkt. Brennmeisterin und Edelbrandsommeliere, Andrea Westenthanner, gibt Einblick in die Dunkelheit des Maischefasses. Im Anschluss werden Früchte praktisch eingemaischt.
Beim Graz’n – Geiging 15 – 83101 Rohrdorf
165,- €/Person bzw. 115,- €/Verbandsmitglied