Der Kurs findet voraussichtlich am Sonntag, den 16. April 2023 von 9 bis 16 Uhr statt.
Referent: Ing. Ulrich Jakob Zeni
Was ist ein Geist? Was ist Brand gewonnen durch Mazeration/Destillation? Was ist Gin?
Im Kurs werden die rechtlichen Vorgaben im Detail erarbeitet und die Unterschiede bzw. Varianten aufgezeigt. Themen sind auch Produkte aus eigenem Obstbrand im Verfahren der Geisterzeugung hergestellt, sowie die dafür vorgeschriebene Kennzeichnung.
Beim Graz’n – Geiging 15 – 83101 Rohrdorf
125,- €/Person bzw. 75,- €/Verbandsmitglied
Infoveranstaltung zum Projekt Apfel-Birne-Berge
Montag, den 13. Februar 2023, ab 19.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Edelbrände Schauer
Schnegg 108
83646 Wackersberg
Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Deshalb sind sie mit der Verabschiedung des Bayerischen Streuobstpaktes im Oktober 2021 in den Fokus der staatlichen Bemühungen gegen das Artensterben gerückt. Im Landkreis Tölz-Wolfratshausen leisteten die Obstanger seit jeher einen wertvollen Beitrag zur Selbstversorgung mit Frischobst, Saft, Dörrobst und Obstbrand und sie prägen auch heute noch das Bild alter Hofstellen. Seit einigen Jahren kümmert sich das Projekt „Apfel-Birne-Berge“ um den Erhalt von in Vergessenheit geratenen Streuobstsorten und deren Verwertungsformen. Denn gerade das Wissen um die Sorten und ihre vielfältigen und sehr individuellen Verwertungsmöglichkeiten ist vielerorts verlorengegangen.
An diesem Abend berichten die Verantwortlichen des Projektes „Apfel-Birne-Berge“ über die aktuellen Streuobstaktivitäten im Landkreis Tölz-Wolfratshausen und führen einmal quer durch die heimische Sortenvielfalt.
Vortragsthemen
„Apfel-Birne-Berge“ – alte Sorten wiederentdecken, bewahren, Zukunft schaffen“
Referentin Eva Bichler-Öttl , Projektmanagerin
„Sortenerhaltungsgarten Häusern – Die Obstsortenarche des Landkreises Tölz-Wolfratshausen“
Referentin Elisabeth Obermüller, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege
„Obstsorten für die Streuobstwiese – Erfahrungen und Empfehlungen“
Referent Georg Loferer, Pomologe
„Streuobst für alle!“ – Der Bayerische Streuobstpakt
Referentin Eva Bichler-Öttl
In den sechs Voralpenlandkreisen zwischen Weilheim-Schongau und Berchtesgadener Land läuft derzeit ein Projekt zum Erhalt alter Apfel- und Birnensorten. Im Rahmen mehrjähriger Kartierungen wurden ca. 250 Sorten gefunden, die von namhaften Pomologen nicht bestimmt und auch im Rahmen von genetischen Untersuchungen nicht zugeordnet werden konnten. Diese Sorten sollen nun nachgezogen und in Sortenerhaltungsgärten aufgepflanzt werden. Weiterhin ist geplant, die Sorten zu testen und solche zu selektieren, die sich aufgrund ihrer Wuchs- und Fruchteigenschaften für eine Wiederverbreitung eignen.
Die Projektverantwortlichen Eva Bichler-Öttl und Georg Loferer (siehe Bild ) sind derzeit auf der Suche nach Brennereien (nach Möglichkeit in den betreffenden Landkreisen), die Interesse haben, mit erfolgversprechenden Sorten Probebrände durchzuführen und nach Sommeliers, die sich für eine professionelle Verkostung der Ergebnisse zur Verfügung stellen.
Gerade unter den Birnen sind offenbar einige sehr interessante Sorten mit außergewöhnlichen Aromen gefunden worden. Durch die Herstellung und Vermarktung alter, regionaltypischer Sorten kann sich ein Brenner aus der breiten Masse der Obstbrand-Produzenten herausheben, sich neue Marktchancen erarbeiten und ein Vorbild für andere Brenner sein. Wir, als Brennerverband, wollen dieses Projekt unterstützen und zusammen mit den anderen Projektpartnern zwischen Brennern, Sommeliers und Baumbesitzern vermitteln um diese unbekannten, wertvollen Sorten zu erhalten.
Interessenten melden sich bitte bis Ende Juli bei Projektmanagerin Eva Bichler-Öttl unter Tel. 08031/392-3313 oder per email unter eva.bichler-oettl@lra-rosenheim.de.
Der im Januar angekündigte Start eines neuen Meisterkurses 2023-2024 muss leider verschoben werden! Auch 3 Wochen nach Anmeldeschluss liegen nicht genug Anmeldungen vor.
Die Organisatoren des Regierungspräsidiums Freiburg möchten den Kurs nicht einfach nur absagen ohne weitere Perspektive! Daher haben sich diese zusammen mit der LVWO Weinsberg, dem Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg und der LWG Veitshöchheim darauf verständigt, den Kurs um ein Jahr zu verschieben mit Start im März 2024. Bis dahin werden weitere Interessenten aus den Brennerkursen von Offenburg, Weinsberg und Deutenkofen erwartet, so dass es dann zusammen mit denen, die jetzt bereits angemeldet sind und die bei der Stange bleiben, auf jeden Fall die Mindestteilnehmerzahl erreicht werden sollte.
HIER finden Sie die nötigen Dokumente zu Informationen oder Weiterleitungen:
Nach einer längeren Pause bietet das Regierungspräsidium Freiburg wieder einen Meisterkurs für Brennerinnen und Brenner aus ganz Süddeutschland an. Die Vorbereitung umfasst insgesamt 12 Kurse von jeweils 3-4 Tagen in den Bereichen Betriebs- und Unternehmensführung, berufsbezogene Rechts- und Steuerfragen, Produktionstechnik incl. Analytik und Sensorik, Vermarktung, Mitarbeiterführung. Diese Kurse finden etwa einmal im Monat statt und verteilen sich auf das Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg, die LVWO Weinsberg und die LWG Veitshöchheim. Insgesamt sind 7 Prüfungsleistungen zu erbringen, unter anderem eine umfangreiche betriebswirtschaftliche Facharbeit über einen Brennereibetrieb und ein praktisches Arbeitsprojekt im Bereich der Brennerei.
Der neue Kurs wird mit einem Kennenlern-Wochenende (14.-16.04.2023) in Oberkirch-Ringelbach starten. Der erste Kursblock (Unternehmensführung 1) findet dann 11.-13.05.2023 beim Bildungszentrum Hochburg statt. Die letzte Prüfung wird im Oktober 2024 sein.
Anfragen zur Meistervorbereitung, zu den Prüfungen und zur Anmeldung richten Sie bitte an:
Regierungspräsidium Freiburg
Referat 31, Helmut Lehmann
79095 Freiburg
Email: helmut.lehmann@rpf.bwl.de
Zur Meisterprüfung kann zugelassen werden, wer
Im Rahmen der Fruchtwelt Bodensee organisierte der Verband der Klein- und Obstbrenner Südwürttemberg-Hohenzollern e.V. einen internationalen Brennertag.
Wir nahmen ebenfalls daran teil und durften unsere neu gewählte Destillatkönigin kennen lernen.
Lea Klatt aus Großbottwar ist die neue Destillatkönigin des Landesverbandes der Klein- und Obstbrenner Nord-Württemberg und damit die Nachfolgerin von Vera Bullinger. Sie gilt als die einzige Destilatkönigin der Welt und vertritt somit die heimischen Destillate, Geiste und Liköre. aller Obst- und Kleinbrenner Deutschlands.

Das Seminar findet voraussichtlich am Samstag, den 11. Februar 2023 von 9 bis ca. 15 Uhr statt.
Der praktische Teil kann nur an frostfreien und nicht regnerischen Tagen abgehalten werden. Die angemeldeten Teilnehmer werden auf dem Laufenden gehalten.
Seit Jahrhunderten prägen Streuobstwiesen mit Ihren hochstämmigen und weitläufig gepflanzten Obstbäumen das Landschaftsbild viele Regionen. Eine nicht nur ökologische wertvolle Kulturlandschaft sondern auch kulinarisch unschätzbar wichtig. Ob Äpfel, Birnen, Zwetschgen oder auch Wildobst – ca. 90 Prozent der Kleinbrenner gewinnen Ihre Brände aus Früchten der Streuobstwiesen und Erhalten diese so allein durch die Nutzung. Dazu gehört neben der Sortenauswahl jedoch auch die Pflege, wie z.B. der Baumschnitt.
Ein harmonischer Kronenaufbau ermöglicht es dem Baum qualitativ hochwertiges Obst ohne Stützen zu tragen. Die Referentin, Andrea Westenthanner, möchte als geprüfte Gartenpflegerin, Grundlagen von der Sortenauswahl bis zum Grundwissen über den Obstbaumschnitt an schwachwüchsigen und starkwüchsigen Bäumen vermitteln.
Dem theoretischen Wissen (Hintergrundwissen, Wuchsgesetze) folgen, am Nachmittag, praktische Übungen am Baum. Schnitttechnik wird vor Ort erklärt und kann dann an eigenen Bäumen weiterentwickelt werden.
Familie Westenthanner – Barbermühlweg 2 – 84508 Burgkirchen
95,- €/Person bzw. 45,- €/Verbandsmitglied
Angebote von Brenner für Brenner
| Angebot 11.6.2026 Wasserbadbrennerei von Fa. Christian Carl, 132 Liter Brennblase, Holzbefeuerung Baujahr 2001 mit Rührwerk, Dephlegmator, Schauglas und Reinigungsdüse Preis: VB 5.500,-€ netto Rechnung mit UST Ausweis | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
| Angebot 4.8.25 Erntezeit- Einmaischzeit: aus meiner Brennereiauflösung mehrere Maischetonnen (120 l, 60 l ua. )sowie Getränkefässer sehr günstig abzugeben! Preis ist Verhandlungsangelegenheit! | ![]() |
| Kontakt: S. Tschauder, 80993 München; 089-1417293; 01728390935 | |
| diverse Fässer, Spannreifen etc. abzugeben – klaus.oberkandler@t-online.de – Telefon: 0861/60884klaus.oberkandler@t-online.de | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | |
| Angebot 11.2.2021 Elektrischer Durchfluss Wasserionisierer !!! Ideal zur Reduzierung der Trink stärke. Die Brände sind deutlich milder im Abgang !!! Habe selbst sehr gute Erfahrung!!! Weitere Auskunft Hans Schedler :08845 /1619 | ![]() |
![]() |
|
Die Bayern Brand Prämierung 2022 ist abgeschlossen. Informationen und die Preisträger finden Sie HIER
Seit vielen Jahren organisieren die drei Bayerischen Brennerverbände aus Franken, Lindau und Südostbayern die Bayerische Obstbrandprämierung. Diese ist seit der Qualitätsoffensive des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auch als Bayern Brand Prämierung bekannt geworden.
Produkte die sich dieser Prämierung stellen, werden ALLE auf ihre Verkehrsfähigkeit untersucht und durch geschulte und zertifizierte Prüfer sensorisch geprüft, d.h. der Geruch und der Geschmack werden klar beschrieben und bewertet. Unterstütz werden die Verbände durch die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), hier durch Mathias Krönert als Fachberater und Prüfungsbevollmächtigter und Dr. Martin Geßner, als Leiter des Labors.
Was aber die Bayern Brand Prämierung zusätzlich auszeichnet ist, dass nur ungezuckerte Produkte aus heimischen Früchten eingereicht werden dürfen.
Aktualisierung 14. Februar 2022
Phase 1 der Anmeldung der Produkte ist abgeschlossen. Nun werden diese, nach der Ankunft in Veitshöchheim, sortiert, nummeriert und im Labor der LWG analysiert. Anschließend werden doe verschiedenen Produkte noch sensorisch von unserer ausgewählten Fachjury beurteilt.
Nach abgeschlossener Verkostung werden die Ergebnisse zunächst den Anstellern in deren Onlinezugang bereit gestellt.
Uns erreichte ein Schreiben der Generaldirektion IV Verbrauchsteuer-, Verkehrsteuerrecht und Prüfungsdienst.
Im Rahmen von Steueraufsichtsmaßnahmen wurde festgestellt, dass beim Abfindungsbrennen in großen Mengen Würze mit einem Stammwürzegehalt von über 20° Plato eingesetzt wird.
Gärversuche mit diesem Material führten unter Berücksichtigung einer steuerfreien Überausbeute von 40 % zu einem Ausbeutesatz von 7,5 l A. je 100 l Rohstoff. Bisher existiert für Würze ein einheitlicher Ausbeutesatz, welcher in Anlehnung an den Ausbeutesatz für Bier mit über 13°Plato festgesetzt worden ist, von 5,0 l A. je 100 l Maische. Die hohe Ausbeute bei Würze mit einem Stammwürzegehalt von über 20° Plato macht die Einführung eines gesonderten Ausbeutesatzes für diese notwendig.
In Anlehnung an die Ausbeutesätze für Bier [wurden die neuen Rohstoffe „Würze aus gemälztem Getreide bis einschließlich 13 Grad Plato“ und „Würze aus gemälztem Getreide von über 13 Grad Plato bis einschließlich 20 Grad Plato“ in die Rohstoffliste aufgenommen. Entsprechend wurden beim Rohstoff Bier ebenfalls drei Ausbeutesätze festgelegt.
Die Änderungen der Rohstoffe sind mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft abgestimmt.
Die sich aus dem Vorgenannten ergebende, neue Rohstoffliste wird ab dem 01.05.2022 gelten. Ihre Veröffentlichung erfolgt auf zoll.de ab Anfang April und im Bundesanzeiger im Laufe des April 2022.
Die neue Rohstoffliste finden Sie HIER oder unter Zollformulare
Da in den nächsten Jahren verstärkt die Ausbeutesätze überprüft werden, wird es wahrscheinlich immer wieder Anpassungen geben.